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Informationen und Schulungsmaßnahmen, die sowohl Mediziner
als auch die Öffentlichkeit ansprechen sollen, sind notwendig,
um einen verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika sicherzustellen
und damit das Aufkommen resistenter
Bakterien zu begrenzen.
Unnötiger und sorgloser Einsatz von Antibiotika muß
vermieden werden. Antibiotika
sind nur für den Einsatz gegen Bakterien geeignet und nützen
nichts gegen Viren.
Patienten mit einer Virusinfektion, zum Beispiel einer Erkältung,
sollten keine Antibiotika nehmen, es sei denn, sie haben sich eine
nachfolgende bakterielle Infektion wie z.B. eine Nasennebenhöhlenentzündung
zugezogen. Auch die prophylaktische Einnahme von Antibiotika sollte
streng begrenzt werden.
Antibiotika werden oft
ohne vorherige Identifizierung des Krankheitserregers aufgrund von
Erfahrungswerten verschrieben. Um das richtige Antibiotikum einzusetzen,
bedarf es einer genauen Untersuchung und falls möglich eines
Labortests. Dies ist insbesondere wichtig bei chronischen und ständig
wiederkehrenden Infektionen.
Die Patienten sollten die angeordnete Behandlung befolgen und die
vorgeschriebene Dosierung und Dauer der Medikation einhalten. Auch
wenn die Symptome bereits ein bis drei Tage nach Beginn der Behandlung
mit Antibiotika verschwinden sollten, müssen die Patienten
die Behandlung vollständig durchführen. Ansonsten verbleiben
die entsprechenden Erreger im Infektionsherd und verursachen dort
eine erneute Infektion. Zusätzlich können die überlebenden
Bakterien sogar resistent werden. Patienten sollten niemals Medikamente
zum späteren Gebrauch aufheben oder Antibiotika einnehmen,
welche einer anderen Person verschrieben wurden.
Um die Ausbreitung von Infektionen
und Resistenzen einzudämmen,
ist es unbedingt notwendig, die grundlegenden Regeln
der Hygiene strikt einzuhalten, insbesondere in Krankenhäusern.
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