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Ciprofloxacin, ein 4-Quinolon, ist eines der neueren Stoffe aus
der Fluoroquinolon-Klasse der Antibiotika.
Es wird nach oraler Einnahme schnell aufgenommen und überzeugt
durch das sehr gute Eindringen in extravaskuläres Gewebe und
andere Körperteile. Es ist ein synthetisches bakterizides Antibiotikum,
welches die bakterielle nukleare DNS-Synthese hemmt, so daß
die Bakterien rasch absterben. Das Ziel ist das Enzym DNS-Gyrase
(Topoisomerase II), das für die Superspiralisierung und Entspiralisierung
der DNS verantwortlich ist. Durch die Superspiralisierung der DNS
passen auch lange DNS-Moleküle in die Zelle. Die Entspiralisierung
der Struktur ist der erste Schritt für die Replikation, die
Transkription und für die Reparatur der DNS. Daher wird eine
langanhaltende Hemmung dieser Funktion schließlich zum Tod
der Zelle führen.
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Ciprofloxacin
(Cipro®) indications

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Cipro®, Ciprobay®, Ciproxin®,
Ciproxine®, Ciflox®
Bayer entwickelte das erste Fluoroquinolon,
das auf den Markt kam, und nannte es Ciprofloxacin (CiproŽ). 1987
wurde CiproŽ von der FDA (Food and Drug Administration) für
die USA als erstes orales Breitband-Antibiotikum seiner Klasse zugelassen.
1991 folgte eine intravenös zu verabreichende Formulierung.
CiproŽ wurde ausführlich untersucht und sein Sicherheitsprofil
wurde in mehr als 32.000 Publikationen gut dokumentiert. Weltweit
wurden mehr als 250 Millionen Menschen behandelt.
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Abwiegen der aktiven Substanzen
aus Ciprofloxacin®
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CiproŽ wirkt gegen ein breites Spektrum von Krankheitserregern
einschließlich einiger gram-negativer
Arten. CiproŽ ist angezeigt bei der Behandlung von Harnwegsinfektionen,
insbesondere der akuten unkomplizierten Blasenentzündung (Zystitis)
bei Frauen oder der chronischen
bakteriellen Prostatitis. Auch nach 13jährigem Einsatz
in den Vereinigten Staaten hat CiproŽ, verglichen mit anderen Medikamenten,
die bei Infekten des
Harntraktes eingenommen werden, seinen hohen Wirkungsgrad gegen
Escherichia coli beibehalten. Zudem ist es sehr wirkungsvoll gegen
P. aeruginosea, das zunehmend resistenter gegen die Behandlung mit
Antibiotika wird.
Weitere Indikationen sind Infekte wie die akute Sinusitis,
Infekte
der unteren Atemwege, akute Verschlimmerung der Chronischen
Bronchitis (AECB), komplizierte Infekte des Unterleibs, infektiöse
Diarrhö, Infekte
von Haut, Knochen
und Gelenken ebenso wie die unkomplizierte Gonorrhö
(zervikal und urethral).
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