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Geschlechtskrankheiten gehören zu den am häufigsten übertragenen Krankheiten in der Welt. Die Kontrolle über Geschlechtskrankheiten hängt davon ab, inwieweit sich alle sexuellen Kontakte des Patienten zurückverfolgen und behandeln lassen. Die Aufklärung der Bevölkerung und die Beratung der Patienten zum Thema verantwortliches sexuelles Verhalten ist unumgänglich, um einer Verbreitung vorzubeugen. Prostituierte und Personen mit oft wechselnden sexuellen Partnern sind besonders gefährdet. Viele infizierte Menschen, die unwissentlich die Krankheiten weitergeben, sind Träger der Krankheitserreger ohne eigene Symptome entwickelt zu haben. Es ist oft insbesondere bei Prostituierten schwierig, die Behandlung zu kontrollieren, um sicher zu stellen, daß die Patienten vollkommen geheilt werden. Zusätzlich kann das Wiederauftreten seltener Krankheiten oder das Auftreten von antibiotikaresistenten Arten Folge des Imports von Krankheitserregern aus anderen Ländern sein, wie z.B. die rapide Verbreitung von HIV-Infektionen in Europa und Nord Amerika zeigt.

Zu den Geschlechtskrankheiten gehören die Gonorrhö (Neisseria gonorrhoeae), Syphilis (Treponema pallidum), Bindehauterkrankung (Chlamydia trachomatis), nicht-spezifische Urethritis, HIV-Infektion, Hepatitis, et cetera.

Die Gonorrhö (Tripper), zum Beispiel, ist eine akute Infektion der urogenitalen Schleimhaut (und manchmal auch des Rachenraumes), die sowohl Männer wie Frauen betrifft. Der verantwortliche Krankheitserreger nennt sich Neisseria gonorrhoeae (Gonococcus) und wird durch sexuelle Praktiken übertragen. Frauen und homosexuelle Männer können potentielle Träger sein, ohne Symptome aufzuzeigen. Symptome sind üblicherweise Unwohlsein, eitriger Ausfluß der Harnröhre, der Vagina oder des Mastdarms. Dies hängt vom Ort der Infektion ab. Gonorrhö kann zu Unfruchtbarkeit führen.

 

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Geschlechtskrankheiten